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Das Geheimnis der Reifung
Im Weinkeller hat sich in den letzten Monaten viel getan - ganz ohne unser Zutun.
Wir lassen unsere Weißweine im Edelstahltank oder Eichenfass reifen. Wieso zwei verschiedene Gebinde? Das Geheimnis liegt im Sauerstoff.
Im Edelstahltank reifen Riesling und Co. reduktiv, also ohne Sauerstoffkontakt heran. Es entstehen dabei fruchtige und frische Weine: unsere Gutsweine. Weißwein im Eichenfass hat durch die feinen Poren des Holzes ständig minimalen Sauerstoffkontakt - man spricht von Mikrooxidation. Diese Weißweine sind geschmeidiger, vollmundiger und in der Regel auch länger haltbar: unsere Terroirweine. Rotweinen gönnen wir noch längeren Holzaufenthalt, sodass Gerbstoffe geschmeidiger und der Wein in sich runder wird.
Im April werden wir zahlreiche 2021er Weiß- und Roséweine füllen. Du darfst dich auf ein breites Spektrum an Aromen und Charakteren einstellen.
Wie das Weinjahr für uns begonnen hat ...
... und was wir uns vom restlichen Frühjahr erhoffen.
Beim Rebschnitt im Januar und Februar hatten wir es mit ständig wechselnden Witterungsverhältnissen zu tun - manchmal auch innerhalb eines einzigen Tages. Frost wurde von warmem Sonnenschein abgelöst, strahlend blauer Himmel von dichten Nebelbänken.
Als Winzer*in ist man ein Wetter-Allrounder und mit dem Zwiebelschalenprinzip bestens vertraut und für alles gewappnet.
Insgesamt hatten wir es erneut mit einem sehr trockenen Winter zu tun. Tagsüber war es zwar meist zu warm, dafür nachts immer wieder frostig. Daher lässt der Austrieb zum Glück noch auf sich warten und die Insektenpopulation konnte hoffentlich etwas gemäßigt werden.
Nun sind wir gespannt, was das Frühjahr bringt und ob wir im Mai wieder vor den Eisheiligen zittern müssen. Wir hoffen sehr, dass wir in diesem Jahr von Spätfrösten verschont bleiben.
Dein Einkauf bewegt etwas
Mit deiner Entscheidung für unseren Biowein trägst du zu Umweltschutz und Tierwohl bei.Wie das?
Hier eine kleine Aufzählung:
Du reduzierst den CO²-Ausstoß dank kurzer Transportwege vom heimischen Winzer zu dir.
Du trägst dazu bei, dass wir unsere Trauben kostspielig komplett von Hand lesen können - ohne Einsatz großer Maschinen - und dadurch Boden und Lebewesen schonen.
Du unterstützt veganen Wein. Wir verzichten auf Gelatine zur Schönung und verwenden dafür - falls überhaupt - mineralische oder pflanzliche Varianten, die meist teurer sind.
Du ermöglichst unsere biologische Arbeitsweise, bei der wir chemische Unkrautvernichtungsmittel durch arbeitsintensives Beikrautmanagement ersetzen. Dadurch werden Artenvielfalt und Bodenfruchtbarkeit gesichert und verbessert.
Dir haben wir es zu verdanken, dass wir es uns leisten können auf zeit- und kostspieligere natürlich vorkommende Pflanzenschutzmittel zurückzugreifen, anstatt chemisch-synthetische Spritzmittel verwenden zu müssen.
Dadurch können wir unseren Weinbergen auch eine zeitintensive und kostspielige Rebzeilen-Begrünung gönnen. Ausgewählte Pflanzen versorgen unsere Reben mit Nährstoffen, die ansonsten über Kunstdünger hätten zugesetzt werden müssen. Außerdem arbeiten wir Pferdemist und Kompost in unsere Böden ein, was das Bodenleben und die Nährstoffversorgung zusätzlich fördert.
Du ermöglichst uns den etwas kostspieligeren Druck unserer Geschäftspapiere, Weinkarte und Werbemittel auf 100 % Recyclingpapier.
Du machst den Einsatz von Sonnenstrom möglich. Unser Scheunendach ist in südlicher Ausrichtung komplett mit Photovoltaik ausgestattet. Damit produzieren wir reichlich sauberen Strom.
Du schonst Ressourcen, da wir zurückgegebene Flaschen spülen und wiederverwenden können und Korken recyceln.
Du teilst digitale Verantwortung, denn unser Onlineshop läuft über ein deutsches Rechenzentrum. Außerdem verwendet unser Webhoster für die Versorgung der Server 100 % Ökostrom.
Unser Beitrag ist auch dein Beitrag, weil du uns durch deinen Einkauf die Umsetzung unserer Herzensthemen ermöglichst.Wir danken dir von Herzen.
Veganer Wein - wie kann das (NICHT) sein?
Der Unterschied zwischen veganem und nicht veganem Wein liegt in der Weinproduktion im Weinkeller
Wein entsteht aus der Weintraube, die am Rebstock wächst, der zur Gattung Pflanze zählt. Veganer ernähren sich ausschließlich von Nahrungsmitteln pflanzlichen Ursprungs. Warum also ist Wein nicht immer vegan?
Um dies zu erörtern schauen wir uns die Weinherstellung genauer an. Sobald die Weintraube reif ist bzw. den vom Winzer gewünschten Reifegrad erreicht hat, wird sie geerntet. Das kann zeit- und geldbeutelschonend maschinell mit dem Vollernter erfolgen oder Traubenschonend von Hand in den Leseeimer (wie in unserem Fall). Die Trauben werden mit dem Traubenwagen oder in einzelnen Boxen (wie in unserem Fall) zur Kelter transportiert. Dort werden sie zur Weiterverarbeitung per Exzenterschnecke und Pumpe aus dem Traubenwagen gedrückt oder unter zur Hilfenahme der Schwerkraft mit dem Gabelstapler aus den Boxen gekippt (wie in unserem Fall). Es folgen je nach Traubenart und gewünschtem Ergebnis Entrappung, Maischegärung (von Hand oder Tankstößel), Pressung. Bei all diesen Schritten werden die Trauben in Mitleidenschaft gezogen - der Traubensaft enthält dadurch unzählige kleine Partikel von Schale, Kernchen etc., den Trub.
Manches Mal ist dies von Vorteil, zum Beispiel bei der Maischegärung von Rotwein, da wir Farb- und Gerbstoffe aus der Beerenhaut auslaugen möchten. Da helfen wir sogar durch drücken und quetschen nach. In den meisten Fällen jedoch, vor allem bei Weiß- und Roséwein, ist der Trub ein Dorn im Auge, da wir klaren Wein bevorzugen und Trubstoffe zu Fehlaromen führen könnten. Er muss somit entfernt werden.
Die Entfernung der Trubstoffe erfolgt durch Zugabe von Bindestoffen. Der Trub heftet sich an den Bindestoff, sackt nach unten, der Traubensaft kann über dem Bodensatz abgezogen werden.
Nun kommen wir zur Beantwortung unserer Frage. Bindestoffe können tierischen oder pflanzlichen Ursprungs sein. Am gängigsten (vermutlich weil am billigsten und nur auf diese Weise in der Winzerausbildung gelernt) kommt Gelatine zum Einsatz. Hausenblase (vom Stör) oder Eiklar können ebenso verwendet werden. Oder man nimmt etwas mehr Geld in die Hand und verwendet dafür Mineralerde oder Erbsenprotein (wie in unserem Fall).
Im fertigen Wein lassen sich die tierischen Bindemittel vermutlich nur geringfügig bis gar nicht mehr nachweisen, da sie mit den Trubstoffen auf den Tankboden absacken und auf dem Komposthaufen landen. Wer neben dem Konsum tierischer Produkte - z.B. aus gesundheitlichen Aspekten - auch auf jeglichen Einsatz tierischer Inhaltsstoffe - aus ethischen Gründen - verzichten möchte, sollte auf jeden Fall zu veganem Wein greifen.
Wir kennzeichnen unsere Weine schlicht mit dem Wort "vegan" auf dem Rückenetikett. Zertifiziert sind wir jedoch zusätzlich von der European Vegetarian Union. Sie finden das V-Label VEGAN auf unserer Homepage und auf unserer Weinkarte.
Durch die schonende Verarbeitung unserer Trauben können wir in den meisten Fällen sogar komplett auf den Einsatz von Schönungsmitteln verzichten. Diese Weine erkennen Sie an dem Zusatz "ungeschönt" auf dem Rückenetikett.
Der neue Weinjahrgang lässt das Winzer*innenherz höher schlagen
Das trockene Klima über den gesamten Sommer hinweg ließ die Trauben gesund heranreifen.
Weinberge, die wir lagenbedingt nicht bewässern konnten, wiesen allerdings Dürreschäden auf. Blätter wurden welk, Trauben blieben recht klein und die Beeren näherten sich hier und da dem Rosinenstadium an.
Der beständige Regen der letzten Wochen war ein Segen - in zweierlei Hinsicht:
1. Die Ernte ist so üppig wie seit Jahren nicht mehr. Die meisten Beeren wurden rund und saftig. Trauben, die noch etwas unterentwickelt sind, belassen wir für einen zweiten Durchgang am Rebstock. Denn das Wetter mit seinen kalten Nächten und sonnigen Tagen ist optimal für die Aromareife. Sobald Oechsle, ph-Wert und Säure unseren Vorstellungen entsprechen, greifen wir zur Rebschere und ernten von Hand.
2. Das Blattwerk hat sich erholt. Damit kann der Rebstock ausreichend Nährstoffe einlagern für den Winter. Regen ist essentiell für die langfristige Rebstockgesundheit.
In diesem Jahr füllen sich unsere Weißweintanks endlich wieder bis zum Anschlag. Ein schöner Anblick - nach den mageren letzten Jahren.
Die Rotweinernte lässt unser Herz ebenfalls höher schlagen. Die Menge ist erfüllend, die Qualität hervorragend. So macht das Winzerhandwerk Spaß.
Nach der Traubenverarbeitung am Sortiertisch [welche neben der Lese von Hand unabdingbar ist für lupenreines Lesegut] beginnt die langwierige Zeit der Maischegärung [siehe Abbildung]. Hierdurch erhält unser Rotwein seine intensive Farbe und die kräftigen Gerbstoffe.
Täglich überprüfen wir den Gärverlauf jeden Weines. Wir sind absolute Fans der Spontangärung mit Wildhefen, stürzen uns jedoch nicht blind ins Abenteuer. Ein Wein, dessen Gärung stockt, erhält durch Temperaturführung oder Sauerstoffzufuhr wieder natürlichen Antrieb.
Wir freuen uns auf eventuelle erste Frühfüllungen im Weißweinbereich Ende des Jahres
Sektgrundwein / Sektherstellung · Schritt #1
Was ist ein Sektgrundwein?
Und wie genau wird Sekt eigentlich hergestellt?
Wie ist es möglich, dass mancher Sekt für 2,99 € im Supermarktregal steht?
Wir klären auf!
Mit unserer dreiteiligen Blog-Serie "Sektherstellung" erfährst du alles rund um den Sekt und die verschiedenen Herstellverfahren.
DIE SEKTHERSTELLUNG · SCHRITT #1
Zunächst einmal, schauen wir uns die Entstehungsgeschichte von Sekt an.
Die Entstehung von Sekt
Sekt wurde erstmals vor etwa 500 Jahren von Mönchen hergestellt. In Frankreich - dem Land der Champagner und Cremants.
Unvollständig vergorener Wein wurde damals in Flaschen abgefüllt und diese mit Korkstopfen geschlossen. Damit der Korken hält, wurden Schnüre um die Flasche gewickelt.
Dieses Verfahren gibt es - in modifizierter Form - auch heute noch: die klassische bzw. traditionelle Flaschengärung.
Herstellung von Sekt
Um Sekt herzustellen, kann man heute auf drei verschiedene Methoden zurückgreifen:
die klassische oder traditionelle Flaschengärung
das Transvasierverfahren
das Großraumverfahren
Genaueres dazu erfährst du im Blogbeitrag Flaschen- vs. Tankgärung / Sektherstellung · Schritt #2
Voraussetzung: der Sektgrundwein
Eine Gemeinsamkeit haben alle diese Methoden der Sektherstellung: Zunächst braucht es einen geeigneten Sektgrundwein.
Sektgrundwein sollte ausreichend Säure aufweisen. Daher achtet man bei der Weinlese von Sekt nicht [vorrangig] auf die Oechslegrade - also den Zuckergehalt - sondern auf den Säuregehalt. Trauben für den Sektgrundwein werden daher einige Wochen vor der eigentlichen Weinlese geerntet.
Die Trauben werden dann zu einem Wein vergoren - dem Sektgrundwein. Gängig ist eine Cuvée aus verschiedenen Rebsorten. Champagner-Grundwein z.B. besteht vorrangig aus den Rebsorten Pinot noir [Spätburgunder], Pinot meunier [Schwarzriesling] und Chardonnay.
Besonderheit: Winzersekt
Seltener finden sich reinsortige Sekte.
Winzersekte z.B. sind oftmals aus einer Rebsorte von einem Weinberg oder Rebhang hergestellt. So können der einzigartige Rebsorten-Charakter sowie die Besonderheiten der Weinlage zur Geltung gebracht werden.
Discounter-Sekt
Eine günstige Variante für die Gewinnung von Sektgrundwein ist der Zukauf ausländischen Grundweins.
Dies macht vor allem bei Discounter-Sekt Sinn. Wie sonst könnte ein Preis von unter 5,-€ erzielt werden? Indem dann auch noch 1,02 € Sektsteuer enthalten sind.
Wobei auch über die Auswahl des Herstellungsverfahrens Kosten eingespart werden können. Dazu aber gleich mehr.
Für Champagner und Winzersekt kommt diese Variante definitiv nicht in die Tüte bzw. die Flasche. Hier gilt ausnahmslos ein Regionalitäts- und Qualitätsversprechen.
Die Wahl des Herstellungsverfahrens
Nun sind wir also im Besitz eines geeigneten Sektgrundweines. Ausreichend Säure ist vorhanden, ebenso eine schöne Fruchtigkeit ... fehlt nur doch die Perlage [die Kohlensäure] und die gewünschte Geschmacksrichtung.
Aber eins nach dem andern.
Zunächst müssen wir uns für ein geeignetes Sekt-Herstellungsverfahren entscheiden.
[Unser Wissen haben wir aus unseren Schulbüchern und von:
https://de.wikipedia.org/wiki/Champagner; Stand: 29.03.2023
http://www.wunsch-sekt-gestalten.de/geschichte.html; Stand: 29.03.2023]
[Bildnachweis: adobe stock]
Flaschen- vs. Tankgärung / Sektherstellung · Schritt #2
Wie kommt das Prickeln in die Sektflasche?
Und wie genau wird Sekt eigentlich hergestellt?
Was ist die Besonderheit von Champagner und Winzersekt?
Und wie kann es sein, dass mancher Sekt nur 2,99 € kostet und Winzer-Sekt "so viel"?
Rund um das Thema Sekt gibt es viele Fragen. Kein Wunder - die Sektherstellung ist zwar kein Hexenwerk aber doch recht aufwendig und [zum Teil] langwierig.
Erfahre alles über die Sektherstellung
Im ersten Part unserer 3-teiligen Blog-Serie "Sektherstellung" erfährst du, wann Sekt erstmals hergestellt wurde und welche Grundvoraussetzung erfüllt sein muss. Hier gehts zu: Der Sektgrundwein / Sektherstellung · Schritt #1
Nun nehmen wir die verschiedenen Herstellverfahren genauer unter die Lupe. Denn: Sekt ist nicht gleich Sekt!
FLASCHEN- VS. TANKGÄRUNG / SEKTHERSTELLUNG · SCHRITT #2
Für die Herstellung von Sekt gibt es drei Möglichkeiten:
die klassische bzw. traditionelle Flaschengärung
das Transvasierverfahren
das Großraumverfahren
Besonderheit: Champagner und Winzersekt
Für Champagner und Winzersekt ist die Auswahl sofort getroffen: hierfür kommt nur die klassische/traditionelle Flaschengärung in Frage. Dies ist gesetzlich vorgeschrieben.
Die klassische oder traditionelle Flaschengärung
Bei der klassischen bzw. traditionellen Flaschengärung handelt es sich um dasselbe, es gibt nur zwei verschiedene Begriffe dafür. Besonderes Merkmal dieser Methode: Der gesamte Herstellprozess erfolgt in einer einzigen Flasche.
Der Name für diese Methode lässt schon erahnen, dass es sich dabei um die ursprüngliche und damit älteste Methode zur Sektherstellung handelt.
Genau wie anno dazumal, wird hierzu ein Sektgrundwein in eine Flasche gefüllt. Früher war dieser Wein noch nicht ganz durchvergoren. Dies ist heute anders.
Neben dem [komplett vergorenen] Sektgrundwein kommt auch eine sogenannte Fülldosage in die Flasche.
Die Fülldosage
Bei der Fülldosage handelt es sich um eine kleine Menge Wein, die mit Hefe und Zucker versetzt wurde. Diese wird dem eigentlichen Grundwein hinzugefügt.
Im Anschluss wird die Flasche mit einem Kronkorken fest verschlossen.
Die Hefen beginnen sofort mit der Verarbeitung des Zuckers. Sie verstoffwechseln ihn zu Alkohol und Kohlensäure. Insgesamt dauert diese 2. Gärung mit anschließender Reifung mindestens 9 Monate.
Die Fülldosage wurde von den Hefen nun komplett "verdaut".
Die Perlage
Der Alkoholgehalt des Grundweines steigt bei der 2. Gärung um ca. 1 %vol. Außerdem entsteht durch den Umbauprozess Kohlensäure, die für das Prickeln im Sekt sorgt - die Perlage [sprich: perlaaaasch].
Damit ist es aber noch nicht getan!
Das ganz spezielle Sektaroma
Bei der klassischen/traditionellen Flaschengärung beträgt die Reifezeit mindestens 9 Monate. In dieser Zeit erfolgt die Autolyse. Einfacher ausgedrückt: Die abgestorbenen Hefen zersetzen sich. Dieser Prozess verleiht Sekt sein einzigartiges [Zusatz-]Aroma und verfeinert die Kohlensäure, sodass eine ganz feine Perlage entsteht.
Rütteln [nicht schütteln]
Etwa 4 Wochen vor der Fertigstellung des Sektes, werden die Flaschen gereinigt und kopfüber in ein sogenanntes Rüttelpult gestellt [siehe Foto].
In den nächsten 21 Tagen wird jede Flasche nun täglich ein klein wenig gedreht. Dadurch löst sich die Hefe ganz langsam. Zusätzlich kommt in den letzten 7 Tagen eine sich täglich steigernde Schrägstellung der Flasche hinzu, damit der gelöste Hefesatz in den Flaschehals sinkt.
Heutzutage kann dieser Vorgang auch maschinell erfolgen. Dazu werden die Flaschen in würfelförmige Kisten gestellt und mechanisch gedreht und geneigt.
Degorgieren [sprich: degorschieren]
Nun kann die Hefe aus der Flasche entfernt werden. Dazu wird die Flasche kopfüber in ein Kältebad getaucht. Die Hefe im Flaschenhals gefriert.
Beim anschließenden Öffnen des Kronkorkens schießt der Hefe-Eis-Pfropfen dank des starken Flaschendrucks heraus. Der Sekt ist nun geklärt und beinahe trinkreif.
Wie der Sekt zu seinem Namen kam
Zum jetzigen Zeitpunkt ist der Sekt staubtrocken und damit oftmals sehr herb im Geschmack. Diesem Zustand verdankt Sekt übrigens seinen Namen.
Aus dem lateinischen Wörtchen "siccus" gleich "trocken" entstand die Bezeichnung "sec", Mit den Jahren wurde daraus "sect" und anschließend der heutige Begriff "Sekt".
Versanddosage [sprich: ... dosaaasche]
Aber zurück zu staubtrocken und herb. Diese Geschmacksrichtung ist nicht "jedermenschs" Sache. Der Winzer bzw. Sekthersteller nimmt nun das Feintuning vor.
Durch Zugabe eines Wein-Zucker-Gemischs kann die Geschmacksrichtung genau eingestellt werden.
Alle sieben Geschmacksangaben für Sekt stellen wir dir in Teil 3 unserer Blog-Serie "Sektherstellung" vor:
Sektgeschmäcker / Sektherstellung · Schritt #3
Nun kann die Sektflasche mit einem speziell geformten Sektkorken verschlossen werden. Auf Grund des starken Flascheninnendrucks muss der Korken mit einem Drahtgestell - der sogenannten Agraffe - gesichert werden.
Sekt ist nicht gleich Sekt
Ob der Sekt deiner Wahl mit dieser alt hergebrachten, aufwändigen, aber qualitätsbewussten Methode hergestellt wurde, erkennst du auf dem Rückenetikett.
Die Bezeichnung "klassische Flaschengärung" oder "traditionelle Flaschengärung" darf nur für diese Methode verwendet werden.
Andere Herstellverfahren für Sekt
Steht hier nur "Flaschengärung" oder sogar gar nichts, wurde der Sekt durch ein günstigeres und weniger zeitintensives Verfahren hergestellt. Über die Qualität dieser Sekte lässt sich streiten ...
Die Alternativen lauten Transvasier- und Großraumverfahren.
DAS TRANSVASIERVERFAHREN
Diese Methode der Sektherstellung ist eine Vereinfachung der klassischen Flaschengärung.
Gärung und Hefekontakt betragen hier nur mindestens 90 Tage. Außerdem entfällt das Rütteln und degorgieren, da die Sektflaschen nach der Reifezeit in ein großes Behältnis entleert werden.
Die gesamte Sektmenge wird durch Filtration von der Hefe befreit und anschließend samt der Versanddosage in eine neue Flasche gefüllt, sowie mit Korken und Agraffe geschlossen. Der gesamte Herstellungsprozess darf 9 Monate aber nicht unterschreiten.
DAS GROSSRAUMVERFAHREN
Diese Methode ist die zügigste und günstigste und wird laut Wikipedia für ca. 90% der in Deutschland verkauften Sekte angewandt.
Der Grundwein wird in einen großen Gärtank gepumpt und die Fülldosage zugesetzt.
Die vorgeschriebene Gärdauer und der Hefekontakt betragen hier nur 60 Tage [bzw. unter Umrühren der Hefe durch ein Rührwerk sogar nur 30 Tage].
Anschließend erfolgen Filtration und Abfüllung in Sektflaschen wie beim Transvarsierverfahren.
Die gesamte Herstellungszeit beträgt beim Großraumverfahren nur mindestens 6 Monate.
Du entscheidest
Nun bist du im Bilde und kennst die Unterschiede von Sekt und Sekt :)
Das Verwirrende ist nämlich: Alle auf diese Weisen hergestellten Schaumweine dürfen dieselbe Bezeichnung "Sekt" tragen.
Aber du weißt ja nun: Ein Blick aufs Rückenetikett verschafft dir Klarheit.
[Unser Wissen haben wir aus unseren Schulbüchern und von:
https://de.wikipedia.org/wiki/Champagner#Flascheng%C3%A4rung; Stand:30.03.2023
https://de.wikipedia.org/wiki/Sekt#Begriff; Stand: 30.03.2023
https://www.deutscher-sektverband.de/lets-talk-about-sekt/herstellung/; Stand: 30.03.2023]
[Bildnachweis: adobe stock]
Sektgeschmäcker / Sektherstellung · Schritt #3
SEKTHERSTELLUNG · TEIL 3
Sieben! So viele verschiedene Geschmacksrichtungen gibt es für Schaumweine [also Sekt, Champagner und Co].
Gesetzlich geregelt in einer EU-Verordnung und somit für alle europäischen Länder verbindlich und identisch. Wobei sie in jedem Land einen anderen Namen tragen. Dazu später mehr.
Die Restsüße macht den Unterschied
Die Einstufung in eine der sieben Geschmacksrichtungen erfolgt auf Basis der Restsüße, also des Zuckergehalts.
Der Winzer/Sekthersteller entscheidet über die Versanddosage, welche Restsüße der fertige Sekt haben soll. [Näheres zur Versanddosage erfährst du in Teil 2 unserer Blog-Serie: Flaschen- vs. Tankgärung / Sektherstellung · Schritt #2]
Auch beim Wein ist die Restsüße die Basis für die Geschmackseinstufung. Allerdings hat Wein nur vier Geschmacksrichtungen: trocken, halbtrocken, lieblich und süß.
Soweit, so gut. Jetzt wird es allerdings etwas kompliziert.
Achtung beim Sekt-Einkauf
Wer nämlich auf Grund seines Weingeschmacks [z.B. trocken] auch beim Sekt zu dieser Geschmacksrichtung greift, wird leider unangenehm überrascht sein. Die Restsüße von trockenem Sekt unterscheidet sich nämlich enorm von trockenem Wein.
Trockener Sekt weist viel mehr Restsüße auf und ist eher einem Wein mit der Geschmacksrichtung halbtrocken bis fast schon lieblich zuzuordnen.
Daher aufgepasst beim Sekt-Einkauf.
Sekt- vs. Weingeschmack
Damit du deinen Geschmack in Zukunft nicht mehr verfehlst, schlüsseln wir dir hier die verschiedenen Geschmacksrichtungen von Sekt auf [in deutsch, französisch, italienisch].
Mit einem Hinweis zum vergleichbaren Weingeschmack. Es handelt sich dabei um unser persönliches Empfinden.
Nutze unsere Anmerkungen gerne als Richtschnur. Von deinem ganz individuellen Geschmack können sie aber ein wenig abweichen.
Die 7 Geschmacksrichtungen von Sekt
naturherb / brut nature / dosaggio zero:
Restsüße: unter 3 g/l, keine Dosage [Zugabe von Zucker] erlaubt!
Weinvergleich: [staub] trocken
extra herb / extra brut / extra bruto:
Restsüße: 0 - 6 g/l
Weinvergleich: [normal] trocken
herb / brut / bruto:
Restsüße: 0 - 12 g/l
Weinvergleich: halbtrocken [an der unteren Grenze, also leicht über trocken]
extra trocken / extra sec / extra secco:
Restsüße: 12 - 17 g/l
Weinvergleich: halbtrocken [mit gut spürbarer Restsüße]
trocken / sec / secco oder asciutto):
Restsüße: 17 - 32 g/l
Weinvergleich: lieblich [an der unteren Grenze, also leicht über halbtrocken]
halbtrocken / demi-sec / abboccato:
Restsüße: 32 - 50 g/l
Weinvergleich: lieblich bis süß [mit heftig viel Restsüße]
mild / doux / dolce:
Restsüße: über 50 g/l
Weinvergleich: süß [ein Zucker-Bonbon]
Ein weiterer Unterschied
Sekt und Wein lässt sich genau genommen nicht 1 zu 1 vergleichen. Was Sekt von Wein nämlich maßgeblich unterscheidet ist die Kohlensäure, die Perlage [sprich: perlaaasch]. Sie sorgt für ein frisches und leicht herbes Mouthfeeling.
Sein unverkennbares Aroma hat Sekt aber der Autolyse der Sekthefen zu verdanken. Diesen Vorgang erläutern wir dir in unserem Blog-Beitrag Flaschen- vs. Tankgärung / Sektherstellung · Schritt #2
Sekt-Trends
Etwa 90 % aller Champagner werden in der Geschmacksrichtung brut hergestellt. Ein kleiner Trend zu weniger Restsüße bis hin zu brut nature ist allerdings bei kleineren Champagner-Winzern ab vom Mainstream erkennbar.
In Deutschland liegen dagegen halbtrockene und trockene Sekte an der Spitze der jährlichen Verkäufe.
Voraussetzung für naturherbe [= brut nature] bis herbe [= brut] Sekte sind hohe Qualitätsstandards. Sekte, die auf Grund ihrer Trauben- bzw. Grundweinqualität und der langen Reifung auf der Hefe über einen gehaltvollen Körper und eine schöne Balance von Frucht und Säure verfügen, benötigen keine bis wenig Zuckerbeigabe um geschmacklich zu überzeugen.
Korken knallen
Nun bist du rund um im Bilde, was die Herstellung und die Auswahl von Sekt angeht. Wir wünschen dir viel Vergnügen beim nächsten Sektgenuss.
Ps. Einen Sekt mit lautem "Plopp" und überschäumender Flasche zu öffnen, gilt übrigens als wenig elegant. Durch Drehen des Korkens lässt sich die Sektflasche ebenfalls öffnen. Hörbar ist dabei nur ein "pfft" - der sogenannte Engelsfurz :)
[Unser Wissen haben wir aus unseren Schulbüchern und von:
https://www.champagner.world/wiki/geschmacksrichtungen; Stand: 04.04.2023
https://www.de.wikipedia.org/wiki/Sekt; Stand: 04.04.2023
https://www.wiwo.de/unternehmen/handel/brandindex-welche-sektmarken-und-spirituosen-die-deutschen-am-liebsten-moegen/20925654.html; Stand: 06.04.2023
https://www.worldsoffood.de/specials/was-isst-deutschland/item/3856-top-10-das-markenranking-beim-sekt.html; Stand: 06.04.2023
https://www.chip.de/artikel/Der-beste-Sekt-Testsieger-der-Stiftung-Warentest_156320666.html; Stand: 06.04.2023]
[Bildnachweis: adobe stock]
Pilzwiderstandsfähige Rebsorten
Piwi - klingt nach einer exotischen Pflanze, oder?
Ist aber auf heimischen Böden zu finden. Ihre Früchte werden meist in flüssiger Form konsumiert. Bei einem "Piwi" handelt es sich nämlich um eine Weinrebe, die gegen spezielle schadhafte Pilzarten zwar nicht komplett resistent, aber immerhin sehr widerstandsfähig ist. Daher die Abkürzung: Piwi = Pilzwiderstandsfähig.
Trend oder zukunftsweisend?
In Deutschland sind mittlerweile [Stand 2021] etwa 3.000 ha mit Piwis bestockt. Dies entspricht einem Anteil von rund 3% an der gesamten Rebfläche deutschlands. Tendenz: steigend!
Auch wir im Weingut Vinçon-Zerrer sind Piwi-Fans und setzen verstärkt auf die neue Reben-Generation. Aktuell [2023] haben wir knapp 1,5 ha unserer etwa 12 ha bestockten Rebfläche mit Piwis bepflanzt. Tendenz: steigend! :)
Warum sind Piwis attraktiv?
Mit Pilzkrankheiten - wie dem Echten und Falschen Mehltau oder dem Grauschimmel - haben wir Weinbautreibende bzw. unsere Weinreben schon immer zu kämpfen. Durch den Schutz unserer Pflanzen mit speziellen chemischen [konventioneller Weinbau] oder biologischen [ökologischer Weinbau] Fungiziden und zusätzlichen rebenstärkenden Maßnahmen versuchen wir schon seit Jahrzehnten verschiedenen Pilzen, die unsere Reben schädigen möchten, zu Leibe zu Rücken.
Die klimatischen Veränderungen jedoch verstärken den "Pilzdruck" enorm. Es ist mehr Pflanzenschutz notwendig, was zeit- und kostenintensiv ist und gleichzeitig der Natur nicht zuträglich. Vor allem im Bioweinbau ist daher ein Umdenken erkennbar. Jedes Jahr setzen mehr Winzer*innen auf die Weinreben mit Superkraft. Wir zählen ebenfalls dazu.
Weinreben mit Superkraft
Mit dem Umstieg auf Piwis können etwa 80% der bisherigen Pflanzenschutzmaßnahmen eingespart werden! Dadurch kommen Maschinen weniger zum Einsatz, Treibstoff wird eingespart, Böden und Nützlinge werden geschont. Rohstoffe für die Herstellung von Fungiziden können reduziert werden, ebenso verringern sich die Emissionen aus der Herstellung.
Piwis haben somit viele Vorteile für das Klima, die Weinbautreibenden und für dich als umweltbewussten Konsumenten.
Piwi-Vielfalt
Mit der Züchtung von Piwis wurde bereits vor 150 Jahren in Frankreich begonnen. Damals wie heute werden dabei amerikanische Wildreben [die natürliche Resistenzen gegen Pilzkrankheiten aufweisen] mit traditionellen europäischen Reben gekreuzt. Etwa 20 Jahre dauert der Prozess der Züchtung von der ersten Kreuzung bis zur offiziellen Zulassung. Deutschland ist heute federführend, was die Piwi-Züchtung betrifft.
Das Geheimnis der Piwi-Reben
Die Strategien der Wildreben sind einfach, aber erfolgreich. Von Pilzen befallene Zellen lässt die Pflanze absterben, um deren Ausbreitung zu verhindern. Außerdem wachsen die Trauben viel lockerbeeriger, sodass die einzelnen Beeren besser belüftet werden und ein Anhaften von Pilzen schwieriger ist. Diese Anti-Pilz-Strategien konnten erfolgreich weitervererbt werden.
Allround-Talent
Neben der Pflanzenrobustheit weisen Piwis mittlerweile weitere Besonderheiten auf. Durch gezielte Selektionierung bei der Züchtung entstehen Weinreben, die z.B. später austreiben. Dadurch sinkt die Frostgefahr im Frühling. Das ist für uns Winzer*innen quasi wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. :)
Rebsorten-Vielfalt
Die Vielzahl an Piwi-Reben steigt ständig. Dennoch sind Piwis noch recht selten und meist unbekannt. Die Namen lassen manchmal auf die europäische Ursprungsrebe und die damit einhergehende Weinaromatik rückschließen [z.B. Sauvignac von Sauvignon Blanc, Muscaris von Muskateller], sind aber oftmals neue Wortschöpfungen. Mittelfristig werden Piwi-Weine sicherlich mehr und mehr an Bekanntheit gewinnen.
Piwis bei Vinçon-Zerrer
Im Weingut Vinçon-Zerrer achten wir bei der Auswahl neuer Piwis [neben den Pflanzenwuchs-Merkmalen und Standortbedingungen] vor allem auf eine passende Ergänzung zu unserem bisherigen Aromen-Repertoire.
Im April [2023] haben wir daher auf einem halben Hektar etwa 2000 Reben "Satin Noir" gepflanzt - unseren ersten roten Piwi. Der europäische Züchtungspartner ist hier der Cabernet Sauvignon, welcher auch bei unseren Cabernet Dorsa und Cabernet Dorio bei der Züchtung beteiligt war.
Beim Weißwein setzen wir auf Sauvignon Blanc und Rivaner ähnliche Reben, wie "Sauvignac" [Pflanzjahr 2021] und Helios [2015 + 2022]. Wir haben uns vor Jahren aber auch schon für den aromatischen weißen Piwi "Muscaris" [2017 + 2018] entschieden, der unsere Weißweincuvées bereichert.
Win-Win-Win
Wir können dir aus eigener, positiver Erfahrung Piwi-Weine sehr ans Herz legen. Aromatisch können sie locker mit den gängigen Rebsorten mithalten. Gleichzeitig kannst du mit dem Genuss von Piwi-Weinen zum Klima- und Umweltschutz beitragen. Win-Win-Win für dich als Konsumenten, uns als Winzer*in und unseren schönen Planeten.
Quellen:
https://piwi-international.org/
https://www.deutscheweine.de/wissen/weinbau-weinbereitung/neue-rebsorten-piwis/
https://www.landwirtschaft.de/landwirtschaft-verstehen/wie-arbeiten-foerster-und-pflanzenbauer/piwis-wein-der-zukunft/
Veränderungen in der Weinbranche
Wenn wir morgens in unsere Weinberge rund um Großvillars hinausfahren, begleitet uns oft ein Moment der Stille. Der Blick schweift über die Reben – jene Reben, die seit Generationen unsere Heimat und unsere Identität prägen.
In diese Stille mischt sich in jüngster Zeit ein leises, aber unüberhörbares Rauschen: Der Weinbau in Deutschland befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch.Vielleicht habt ihr es in den Nachrichten gelesen oder bei Spaziergängen durch die Region bemerkt: Überall im Land stehen Winzer vor existenziellen Fragen. Die wirtschaftliche Lage der Weinbranche ist so angespannt wie selten zuvor.
Die Gründe für diesen Strukturwandel sind vielfältig und komplex. Seit einigen Jahren sehen wir uns mit massiv gestiegenen Kosten konfrontiert – ob für Flaschen, Korken, Energie oder die Bewirtschaftung unserer Flächen. Gleichzeitig verändert sich das Konsumverhalten: Viele Menschen gönnen sich seltener ein Glas Wein, und der Druck durch billige Importweine auf dem Markt wächst stetig.
Das Ergebnis ist schmerzlich: Immer mehr Weinbaubetriebe müssen aufgeben, Flächen fallen brach, die jahrhundertealte Kulturlandschaft verändert sich.
Trotz dieser stürmischen Zeiten halten wir an unserem Weg fest.
Warum? Weil wir an den Wert von ehrlichem, ökologischem Weinbau glauben. Für uns ist Wein keine Industrieware, sondern ein Naturprodukt, das Zeit, Pflege und Respekt braucht. Unser Ziel ist es, euch Jahr für Jahr Weine einzuschenken, die ihre Herkunft und unsere kompromisslose Philosophie widerspiegeln.
In Zeiten des Wandels wird uns eines besonders bewusst: Ein Weingut ist nur so stark wie die Gemeinschaft, die es trägt. Dass wir unser Handwerk weiterhin mit so viel Freude ausüben können, verdanken wir in erster Linie euch.
Wir möchten uns von ganzem Herzen für eure Treue bedanken. Jede Flasche, die ihr bei uns im Hofladen kauft, jede Bestellung in unserem Onlineshop und jedes Glas, das wir gemeinsam bei einer Probe genießen, ist für uns ein Zeichen der Wertschätzung.
Ihr unterstützt damit nicht nur unseren Betrieb, sondern auch den Erhalt unserer regionalen Weinkultur.
