Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle

Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle

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    Perfekter Wein-Partner: Schilfsandstein Lemberger trocken | Terroirwein

    Der Schilfsandstein Lemberger aus unserer Terroir-Kollektion ist ein absolutes Prachtexemplar. Der Schilfsandsteinboden verleiht dem Wein eine dichte, tiefgründige Struktur, während die Rebsorte mit Aromen von reifen Zwetschgen, Brombeeren, Gewürznelken und einer präsenten Tanninstruktur auftrumpft.

    Zu so einem charakterstarken, würzigen Lemberger gibt es im Schwabenländle eigentlich nur einen wahren König auf dem Teller: Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit einer dicken, geschmolzenen Zwiebelsoße und (mein Geheimtipp) Kässpätzle.

    Das kurzgebratene, saftige Rindfleisch fängt die Tannine des Lembergers perfekt ein, und die tiefen Röstaromen der Zwiebeln harmonieren phänomenal mit den Nelken- und Zwetschgennoten des Weins.

    Schwäbischer Zwiebelrostbraten mit Kässpätzle

    Zutaten (für 2 Personen)

    Für das Fleisch & die Zwiebeln
    2 Rumpsteaks (je ca. 220 g)
    4 große Zwiebeln
    1 EL Tomatenmark
    150 ml Lemberger (zum Ablöschen)
    250 ml kräftiger Rinderfond
    Butter & Butterschmalz
    Salz, frisch gemahlener schwarzer Pfeffer

    Für die Kässpätzle
    250 g Spätzlemehl (oder Dunst/Weizenmehl)
    3 Eier (Größe M)
    ca. 100–125 ml lauwarmes Wasser
    1 TL Salz
    150 g würziger Bergkäse (gerieben)
    1 große Zwiebel (in Ringen, für die Kässpätzle)

    Zubereitung

    Die Zwiebelsoße ansetzen
    1. Drei der Zwiebeln in feine Ringe schneiden. In einer Pfanne 1 EL Butterschmalz erhitzen und die Zwiebeln bei mittlerer Hitze langsam ca. 15 Minuten tief braun und süßlich schmoren lassen.
    2. Das Tomatenmark dazugeben, kurz mitrösten und mit dem Lemberger ablöschen. Den Wein um die Hälfte einkochen lassen.
    3. Den Rinderfond dazugießen und die Soße ca. 10 Minuten leise köcheln lassen, bis sie leicht eindickt. Mit Salz und viel schwarzem Pfeffer abschmecken. Die Zwiebeln bleiben in der Soße!

    Die Kässpätzle zubereiten
    1. Für den Spätzlesteig Mehl, Eier, Salz und Wasser in einer Schüssel so lange mit einem Kochlöffel kräftig schlagen, bis der Teig Blasen wirft und zäh vom Löffel reißt. 10 Minuten ruhen lassen.
    2. In einem großen Topf reichlich Salzwasser zum Kochen bringen. Den Teig portionsweise vom Spätzlesbrett schaben (oder durch eine Spätzlespresse drücken). Sobald sie oben schwimmen, mit einem Schaumlöffel herausheben.
    3. Die Spätzle abwechselnd mit dem geriebenen Bergkäse in eine warme Form schichten. Die letzte Zwiebel in Ringen schneiden, in Butter goldbraun braten und über die Kässpätzle geben. Im Ofen bei 150°C warmhalten, bis der Käse komplett geschmolzen ist.

    Den Rostbraten zubereiten
    1. Das Fleisch rechtzeitig aus dem Kühlschrank nehmen, trocken tupfen, leicht plattieren und den Fettrand einschneiden (damit es sich nicht wölbt). Erst kurz vor dem Braten kräftig salzen.
    2. Butterschmalz in einer gusseisernen Pfanne rauchig heiß erhitzen. Die Fleischscheiben von jeder Seite ca. 2–3 Minuten scharf anbraten (für ein schönes Medium-Ergebnis).
    3. Aus der Pfanne nehmen, in Alufolie wickeln und ca. 5 Minuten ruhen lassen. Erst jetzt mit frisch gemahlenem Pfeffer würzen.

    Anrichten
    Den Rostbraten auf den Teller legen, den Fleischsaft aus der Alufolie zur Zwiebelsoße geben und den Braten üppig mit den geschmälzten Zwiebeln und der Soße bedecken. Daneben eine große Portion der fädenziehenden Kässpätzle platzieren.

    Dazu der Schilfsandstein Lemberger im Glas – bodenständiger, schwäbischer und besser geht es einfach nicht! Lass es dir schmecken!